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Nun war ich auf meine eigenen Füße angewiesen. Ich wollte quer durch die Unwirtlichen Gebiete wandern und im nächstbesten Hafen ein Schiff besteigen, um nach Vallia zu reisen. Dort gedachte ich den Palast des gefürchteten Herrschers zu betreten und ihn vor aller Ohren um die Hand meiner Geliebten, meiner Delia aus den Blauen Bergen, zu bitten.

Ja – und ob ich das wollte!

Das gefährliche Langschwert der Krozairs lag angenehm in meiner Faust.

Mein Kopf schmerzte noch von der Nachwirkung des Giftes, und mein Unterleib fühlte sich an, als trampelte ein Weinbauer fachmännisch auf mir herum wie in seiner Kelter. Aber ich setzte mich in Bewegung. Nichts konnte mich aufhalten – das glaubte ich wenigstens damals in meiner Wut und Enttäuschung.

Die Ebene setzte sich in leichten Wellen fort und stieg zu einer Hügelkette am Horizont an. Lange helle Grashalme bogen sich im Wind. Über all der Weite lag das gemischte Licht der Zwillingssonnen von Antares.

Meine Wasserflasche war halbvoll. Kein Zweifel – der Unbekannte, der mich vergiftet und in das Loch unter dem Dornefeubusch geworfen hatte, wollte mir nicht helfen; er hielt mich vermutlich für tot.

Die fehlenden Nahrungsmittel und Waffen sollten nur die anderen an Bord der Lorenztone täuschen.

Wenn ich, Dray Prescot, mit den mir zur Verfügung stehenden Waffen nicht am Leben bleiben konnte, hatte ich es nicht besser verdient!

Wie Sie inzwischen wissen, bin ich kein verweichlichter Ignorant aus der Großstadt – wenn ich mich auch zivilisiert nenne, kann ich doch damals wie heute je nach den Umständen ebenso wild und barbarisch sein wie die Horden, die vor vielen Jahren aus dem öden Norden Kregens herabstiegen.

Ohne nachzudenken, stürzte ich mich in den ersten Fluß, auf den ich stieß. Ich scherte mich nicht um die Ungeheuer, die unter der Wasseroberfläche lauern mochten. Am anderen Ufer befanden sich kleine Erdhaufen, denen ich respektvoll aus dem Weg ging.

Vor mir wurde das Gras niedriger, und der Boden zeigte erste staubige Trockenstellen. Die lange, schwarz- und rotschimmernde Kolonne näherte sich schräg von rechts. Ich zögerte nicht, ihr nach Nordosten auszuweichen.

Von einem niedrigen Hügel aus sah ich den scheinbar endlosen Strom der Ameisen. Ich nenne sie bei ihrem irdischen Namen, weil man mit den kregischen Bezeichnungen für die verschiedenen Ameisenarten ein ganzes Buch füllen könnte. Hier handelte es sich um schimmernde schwarze Tiere, die unruhig einem unbekannten Ziel entgegenzogen. Die Doppelsonne versank langsam hinter mir, und das Gebiet vor mir schimmerte im abendlichen Licht Zims und Genodras'.

Plötzlich tönten Schreie aus den länger werdenden Schatten.

Jetzt kannte ich das Ziel der Ameisen.

Soldatenameisen, riesige, kräftige Burschen, deren Beißwerkzeuge durchaus geeignet waren, normales Leder zu durchnagen, wachten rings um die Kolonnen der Arbeiter. Die Soldatenameisen waren meiner Schätzung nach gut sechs Nägel lang. Sechs Nägel ergeben eine Schnalle. Nach dem kregischen Maßsystem ist eine Schnalle etwa zehn Zentimeter lang. Die Ameisen waren also riesig.

Und das Geschrei nahm kein Ende.

Parallel zur Kolonne eilte ich weiter, wobei sich das Licht der sinkenden Sonnen auf den gepanzerten Leibern und Beißwerkzeugen spiegelte.

Weiter vorn schwärmte die Kolonne aus. Die Ameisen bildeten eine wirbelnde Masse, einen unangenehmen schwarzen Fleck auf dem Boden, der sich ständig vergrößerte.

Der Mann war angepflockt.

Mit Hand- und Fußgelenken war er an vier dicken Pflöcken befestigt worden, deren obere Enden von Hammerschlägen zerfranst waren. Er wand sich hin und her; doch die Flut der schwarzen Leiber überspülte ihn bereits – ein lebendiger Teppich, der sein Fleisch bis auf die Knochen abnagen würde.

Es gab nur eine Möglichkeit, ihm zu helfen.

Schon mehrfach hatte ich mein Krozair-Langschwert gegen übermächtige Gegner eingesetzt; jetzt mußte ich es gegen winzige Mörder erheben, die nur zehn Zentimeter lang waren. Mit vier schnellen Hieben löste ich die Lederschnüre. Ich bückte mich, hob den Mann hoch, wobei ich ihn mit der Linken festhielt und dabei mit der Breitseite des Schwerts zuschlug. Schon schwärmten die Rieseninsekten an meinen Beinen hoch, über meinen Rücken, an den Armen entlang. Überall am Körper spürte ich schmerzhafte Bisse. Ich hüpfte und trampelte herum und warf die zerquetschten kleinen Leiber in alle Richtungen.

Der Mann war offensichtlich nicht mehr zu retten. Ich hatte ihn nur vor der Todesart bewahrt, die andere Menschen – oder Kreaturen – ihm zugedacht hatten.

Als ich die letzte Ameise losgeworden war und meine Haut abgerieben und den Mann sanft in das weiche Gras legte, wußte ich, daß er nur noch wenige Minuten zu leben hatte. Der größte Teil seines Unterleibs und seiner Beine war bereits bis auf die Knochen abgefressen worden; sein Brustkorb lag teilweise bloß, nur der Kopf wies – bis auf die Augen – noch eine gewisse Menschenähnlichkeit auf.

Er versuchte etwas zu sagen. Krächzlaute kamen aus seinem Hals, und seine nutzlosen Arme versuchten sich in meine Richtung zu heben.

»Ganz ruhig, mein Freund«, sagte ich in der universalen kregischen Sprache. »Du wirst bald schlafen und keinen Schmerz mehr spüren.«

»So...«, sagte er. »Sos...« Er brachte schließlich das Wort gepreßt heraus: »Sosie!«

»Ganz ruhig, Dom.« Ich entkorkte meine Wasserflasche, füllte sie am Fluß und schüttete ihm Wasser über das Gesicht und zwischen die Lippen. Seine Zunge leckte gierig. Ein Teil des Blutes wurde fortgewaschen.

»Rette meine Sosie!«

»Ja.«

Er wußte wohl, daß er starb, und seine Stimme wurde fester.

»Ich bin Mangar na Arkasson. Sosie! Sie – die Teufel aus Cherwangtung haben sie gefangen ... sie haben sie ... die Ameisen! Die Ameisen!«

Wieder befeuchtete ich seine Lippen. »Beruhige dich, Dom, beruhige dich.«

Auf seiner Haut schimmerte nun der Schweiß im rosa Licht des vierten Mondes von Kregen. Er war ein stolzer und eindrucksvoller Mann gewesen. Trotz der Pein zeigte sein Gesicht Hochmut und Stolz. Seine Züge waren fast negroid zu nennen, hart und fest und mit einem großen, beweglichen Mund.

»Schwöre es!« flüsterte Mangar na Arkasson. »Schwöre, daß du meine Sosie von den Teufeln aus Cherwangtung erlöst! Schwöre es!«

Er lag im Sterben. Er war ein Mitmensch.

Also sagte ich: »Ich werde alles Menschenmögliche tun, um deine Sosie zu retten, Mangar na Arkasson. Du hast das Wort Dray Prescots, Krozair, Lord von Strombor.«

»Gut ... gut ...«

Seine Gedanken beschäftigten sich mit anderen Dingen, und obwohl ich wußte, daß er keine Ahnung hatte, was ein Krozair war, und obwohl er bestimmt noch nie von Strombor gehört hatte, glaube ich doch, daß er die – hoffentlich tröstende – Überzeugung mit ins Grab nahm, daß ich mein Versprechen halten würde.

Als er nach einigen letzten gemurmelten Worten starb, nicht ohne mir auf mein Befragen noch zu sagen, daß Cherwangtung am Zusammenfluß zweier Flüsse in der Nähe eines Berges im Nordosten lag, begrub ich ihn. Ich wußte nicht, welches Grabmal er sich gewünscht hätte, und beschränkte mich darauf, einen großen Stein über das Grab zu wälzen. Das würde die Lurfings der Ebene abhalten.

Kein Lurfing würde einen einzelnen Mann angreifen, es sei denn, die Rotte war groß genug. Sie hatten einen niedrigen, schmalen Körper und graues Fell und waren Aastiere mit spitzen Schnauzen, die sehr gut zu der ihnen von der Natur übertragenen Aufgabe paßten.

Ich richtete mich auf.

Inzwischen standen vier Monde am Himmel, und ihr vereintes Licht erhellte die östlichen Ebenen Zentralturismonds. Weit entfernt im Osten lag die Küste. An dieser Küste befanden sich einige Hafenstädte – die zu Vallia, Pandahem, Murn-Chem und einigen anderen Handelsländern jenseits der Meere gehörten. Ich mußte eine dieser Städte erreichen, an Bord eines Schiffs gehen und nach Vallia segeln ...

Aber zuerst mußte ich das Versprechen einlösen, das ich einem Sterbenden gegeben hatte.

Ich wußte, daß meine Delia in Sicherheit war. Sie befand sich noch immer an Bord des Luftboots aus dem vallianischen Luftdienst und war auf dem Rückweg zu ihrem Vater. Meine Delia, Delia aus den Blauen Bergen, würde verstehen, was ich getan hatte.

Damals beschränkten sich meine Erfahrungen mit Schiffsantrieben noch auf das Ruder und den Wind. Die Schiffe des Binnenmeeres waren mit ihren Ruderbänken unabhängig vom Wind – doch ich hatte den Eindruck, als müßte ich den vallianischen Luftdienst mehr nach meinen Erfahrungen als Offizier eines britischen Kriegsschiffes beurteilen als nach den Monaten und Jahren, die ich als Ruderer und Kapitän auf dem Binnenmeer Kregens zugebracht hatte. Womit ich sagen will, daß ich keine Vorstellung hatte, wie lange es dauern mochte, bis Delia ihre Heimat erreichte.

Wenn die Pläne des Mannes, der mich vergiftet und unter dem Dornbusch zurückgelassen hatte, erfolgreich waren – würde dann Delia annehmen, ich sei geflohen? Würde sie wirklich glauben, ich sei vor einer Zusammenkunft mit ihrem furchterregenden Vater zurückgeschreckt?

Wenn sie dies annahm – nein, daran wollte ich gar nicht denken!

Wenn sie es nicht annahm, nun, dann mochte sie wie schon einmal vorgehen und eine Flotte von Flugbooten um die Welt schicken, um nach mir zu suchen. Und das war ein angenehmer Gedanke – wie ich offen zugeben muß.

Die Männer aus Cherwangtung, die Mangar na Arkasson angepflockt hatten, waren nicht weit. Sie hatten nur eine kurze Strecke zurückgelegt, ehe sie mit Sosie na Arkasson ihr übles Spiel trieben.

Sie schrie oder weinte nicht; deshalb fiel mir als erstes das Stampfen nackter Füße auf, das Dröhnen von Trommeln und das Singen und Leemkreischen der Cherwangtunger, die um den Pflock in der Mitte tanzten.

Die Szene gefiel mir ganz und gar nicht.

Die geschmeidige Gestalt Sosies war an den Pfahl gebunden; ihre schwarze Haut, die im Fackelschein schimmerte, bildete einen krassen Gegensatz zu den bleichen Männern, die sie umtanzten. Dabei schüttelten sie Äxte und Speere, und an ihren Knöcheln klapperten Glocken und Knochenstücke. Sie tanzten zwei Schritte vorwärts und einen zurück, stampften zweimal auf, glitten zur Seite und schüttelten ihre Waffen, und im Licht der Fackeln sahen ihre Gesichter leichenblaß und gierig und unglaublich böse aus.

Sosie hielt stolz den Kopf in die Höhe. Man hatte ihr die Kleidung vom Leib gerissen. Das Haar, im Stil einer irdischen »Afro«-Frisur gehalten, stand ihr zu Berge. Staub und Grashalme hingen darin, und an ihren Schenkeln befanden sich lange Kratzer. Ihren Rücken konnte ich nicht erkennen, doch ich nahm an, daß er ebenfalls ziemlich übel zugerichtet war. Vermutlich hatten die Cherwangtunger sie hierhergeschleift, um sie zu opfern.

Worum es bei dieser Opferfeier ging, was geschehen sollte, welche blasphemischen Götter hier verehrt wurden – dies alles wußte ich nicht. Vielleicht mischte ich mich hier in ein Ritual ein, das Gesetz und Sitte entsprach. Mangar und Sosie na Arkasson konnten sogar Verbrecher sein, die ihrer gerechten Strafe zugeführt wurden.

Aber kein zivilisierter Mann bindet ein junges nacktes Mädchen an einen Pfahl und umtanzt sie bei Fackelschein. Ich war sicher, daß ich keinen schwerwiegenden Fehler beging, als ich den Bogen zur Hand nahm, der mir von dem Unbekannten an Bord der Lorenztone verächtlich hinterlassen worden war. Es handelte sich nicht um einen großen Langbogen aus Loh. Ich verbannte jeden Gedanken an Seg Segutorio aus meinem Kopf, jenen Meister mit dem Bogen, der längst tot war – ich hatte ihn unter den Hufen vieler Nactrixes verschwinden sehen.

Aber wie konnte man jemanden wie Seg Segutorio vergessen?

Ich spannte meine Waffe. Ich durfte nicht an Seg denken. Dort drüben tanzten zwanzig Männer, und nach dem vierten oder fünften Pfeil würden die übrigen in die rosafarbenen Schatten fliehen. Sie sollten mir nicht entkommen; ich mußte mich also beeilen.

Ich zog die Bogensehne zurück und begann zu schießen.

Eins, zwei, drei, vier – vier Männer sanken zu Boden; Pfeilschäfte ragten aus ihren Körpern.

Das Trommeln und Singen hörte auf.

Einer der Männer brüllte etwas, und ich schoß ihm in den Mund.

Nun begannen andere zu schreien und davonzurennen, und ihre nackten weißen Körper schimmerten im rosafarbenen Licht der Monde.

Ich streckte drei weitere Männer nieder, ehe die übrigen in alle Winde zerstreut waren. Von nun an würde ich der Gejagte, sein nicht sie. Ich mußte mich beeilen.

Sosie musterte mich, als sei ich durch die Leinwand einer Schattenrißbühne gesprungen, eine greifbare Gestalt aus Fleisch und Blut, die wunderbarerweise die Rolle des Phantoms übernommen hatte.

»Sosie«, sagte ich kurz. »Ich bin gekommen, dich aus der Gewalt dieser Männer zu befreien. Mangar hat mich geschickt ...« Während ich sprach, durchschnitt ich ihre Fesseln. Als die Schnüre zu Boden fielen, sank sie zusammen. Der Schmerz des sich belebenden Blutkreislaufes war zu groß; ich würde sie tragen müssen. Sie war keine Delia, die leichtfüßig an meiner Seite rannte und ein Schwert schwang, obwohl sie eben erst losgebunden worden war.

»Mangar, mein Vater!« stöhnte sie. »Ich habe gesehen ... was sie mit ihm getan haben! Die Ameisen! Die Ameisen!«

»Zair wacht jetzt über ihn«, sagte ich.

Einen entsetzten Augenblick lang überlegte ich, ob die Menschen aus Arkasson vielleicht Grodno anbeteten, die falsche Gottheit der grünen Sonne Genodras. Aber Sosie ließ nicht erkennen, ob sie mich verstanden hatte. Ich rannte los. Ich verließ den Lichtkreis der Fackeln und stürzte mich in die rosafarbene Dunkelheit, die eigentlich keine Dunkelheit war; die vier Monde waren zu hell. Ich floh – und dann blieb ich stehen. Sosie hatte sich zu einem kleinen Busch niedergebeugt, einem Palinebusch. Sie begann die gutschmeckenden gelben Palines in den Mund zu stecken, die nahrhaft und erfrischend waren.

Am Boden liegend, suchte ich den Horizont ab. Einer der Folterknechte zeigte sich vor dem Himmel und wurde mit einem Pfeilschuß niedergestreckt.

Sein Schrei lockte weitere Männer an, die wie die Dummköpfe herbeiliefen und ebenfalls von Pfeilen getroffen wurden. Wie viele waren es noch? Mindestens zehn, überlegte ich.

»Sosie«, sagte ich drängend. »Ich bin Dray Prescot. Dein Vater hat mir das Versprechen abgenommen, dich zu retten. Du bleibst jetzt hier im Palinebusch liegen und rührst dich nicht. Ich komme dich holen.«

Trotz ihres betäubten Zustands begriff sie, was ich meinte.

In den nächsten Minuten machte ich mich auf die Jagd nach Männern, die Mädchen an Pfähle fesselten und folterten.

Einer nach dem anderen starben sie, bis sich schließlich fünf Gestalten zusammenkauerten, ihre Äxte und Speere schwangen und mich gemeinsam angriffen, während ich einen aus ihrer Gruppe niederstreckte, der mir einen Speer in den Bauch stoßen wollte.

Dies war der Augenblick, auf den ich gewartet hatte – wie ich beschämt gestehen muß.

Mein Bogen fiel ins Gras. Das Langschwert der Krozairs wurde aus dem Gürtel gerissen – dem Gürtel, den mir Delia an Bord des Flugboots gegeben hatte. Ich ergriff die Waffe mit beiden Fäusten. Auf diese Weise vermochte das Schwert mit geschicktem Schlag die Speere und Äxte der weißhäutigen Barbaren zur Seite zu fegen. Die Männer stürmten wild brüllend herbei, ohne zu wissen, woher ich kam und wer ich war – ein Mensch wie sie, kein Halbmensch Kregens. Sie waren geschickt im Umgang mit ihren Waffen, wie man es auf Kregen sein muß. Aber sie kamen nicht gegen die Kampftaktik eines Krozairs an. Ich will mich damit nicht brüsten; ich stelle nur eine Tatsache fest.

Als sie zu dem gleichen Schluß kamen, war es zu spät, und als ich dann den letzten Gegner mit einem wilden Streich, der ihm glatt den Kopf von den Schultern trennte, niedermachte, spürte ich die Prahlerei in meinem Verhalten. Es waren Menschen; aber sie hatten sich nicht wie Menschen, sondern wie Tiere verhalten. Das ist wohl die einzige Entschuldigung, die ich für meine heftige Reaktion habe.

Als ich zu Sosie zurückkehrte, weinte sie. Ihr schlanker Körper wurde von Schluchzen geschüttelt. Ich hob sie hoch, so zärtlich ich konnte.

»Wo liegt Arkasson, Sosie?«

»Dort.« Sie deutete nach Norden.

Ich brummte etwas vor mich hin. Die nördliche Richtung hatte einen unheilvollen Einfluß auf meine Wanderung durch die Unwirtlichen Gebiete.

Mit einem nackten schwarzen Mädchen auf den Armen machte ich mich auf den Weg.

Dray Prescot 04-Die Armada von Scorpio
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